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Viva La Muerte

Rot setzte sich die Eisensonne in das Land
Und ein Wind wehte wie blau vom Meer
Und wehte und wehte von weit weg ein Heer
Und drehte ein Totenschiff an den Strand
Denn der Blutstoß hat sie Mann um Mann
Vom Ende der Welt zum Anfang getrieben
Um sich die Herzen mit Gold aufzufüllen

Viva La Muerte ist ihr Kettengesang
Und noch heute bebt das Land von dem Klang
Viva La Muerte ist ihr altes Gesicht
An dem Tag für Tag dieses Land zerbricht

Da wars, als ständ’ die Sonne still
Und Zittern fiel selbst die Bäume an
Und der Blutstoß rief sie Mann um Mann
Und die zitternden Knie auf die Erde gesetzt
Sind Mann um Mann in das Land reingehetzt
Um dem Land die Seel’ abzureißen
Um sich durch die Mitte der Erde zu essen
Um der Frauen Brüste zu schneiden
Und sie dann weiter wie Wild auszuweiden

Viva La Muerte ist ihr Kettengesang
Und noch heute bebt das Land von dem Klang

Denn der Blutstoß hat sie Mann um Mann
Vom Ende der Welt zum Anfang getrieben
Um sich die Herzen mit Gold aufzufüllen
Um sich die Herzen mit Gold aufzufüllen

Viva La Muerte ist ihr Kettengesang
Und noch heute bebt das Land von dem Klang
Viva La Muerte ist ihr altes Gesicht
An dem Tag für Tag dieses Land zerbricht
Viva La Muerte ist ihr Kettengesang
Und noch heute bebt das Land von dem Klang
Viva La Muerte ist ihr altes Gesicht
An dem Tag für Tag dieses Land zerbricht

Vida Desesperada

Wir laufen alle nur im Kreis
Und niemand von uns stirb vor seiner Zeit
Die Zahl der Jahre ist egal
Warum fürchtest du den letzten Tag?
Er bringt dich auch nicht schneller zum Tod
Als jeder andere es schon vorher tut.

Una vida desesperada
No dejamos de luchar
Es ist ein verfluchtes Leben
Warum klammern wir uns dran?

Jede Stunde die du lebst
Geht von der Zeit, die dir gegeben ist
Was ist dir eine Stunde wert?
Solang du lebst bist du ein Sterbender

Una vida desesperada
No dejamos de luchar
Es ist ein verfluchtes Leben
Und wir kämpfen jeden tag

Habt ihr eure Zeit genutzt
Seid ihr langsam satt?
Dann steht auf und geht nach Hause
Und macht anderen Seelen Platz
Oder war euer Dasein wertlos
War es etwa kein Gewinn?

Wozu wollt ihr es dann behalten?
Warum gebt ihr es nicht hin?
Ein Tag ist wie alle
Also habt ihr alles gesehen
Es gibt kein neues Licht
Für euch hier mehr zu sehen

Una vida desesperada
No dejamos de luchar
Es ist ein verfluchtes Leben
Warum klammern wir uns dran?
Una vida desesperada
No dejamos de luchar
Es ist ein verfluchtes Leben
Warum fürchten wir den letzten Tag?

Lasset uns singen

Lasset uns jetzt singen und zusammen fröhlich sein
Lass die Arbeit ruhen für diesen einen Tag
Frauen tanzen bunt geschmückt und drehen sich im Kreis
Betören uns mit Ihrem wallend Haar

Wir scharen uns ums Feuer
Laben uns an Brot und Wein
Lass die Nacht heut’ ewig währen
Möge es die Schönste sein
Diesen Anblick nie vergessend
Uns das Herz im Busen springt
Komm wir zücken uns’re Leier
Und beginnen dieses Lied

Wir erheben das Glas und stoßen auf uns an
Ein Gelage so wie heute hat die Welt noch nicht geseh’n
Wir erheben das Glas voll bis zum Rand
Ein jeder Rausch sei uns willkommen bis wir in die Knie geh’n

Holde Maid halt inne, habt Ihr für heut’ schon einen Mann?
Der Kühnheit meiner Frage sei verzieh’n
Welchen Schatz birgt Ihr wohl unterm seidenen Gewand?
Erbitte Eure schönen Hügel kurz zu seh’n

Drunten auf der Wiese
Weht ein Lüftchen zart und fein
Dort will ich in Euch gesunden
Reinste Lust wollen wir uns sein
Und sie öffnet mir die Tore
Ich durchwühl’ ihren Besitz
In Glückseligkeit gebadet
Geht’s zu den anderen zurück

Wir erheben das Glas und stoßen auf uns an
Wir werden heute Abend feiern so als wär’s das letzte Mal

Männchen jagen Weibchen
Jagen Männchen hinterher
Und heiteres Gelächter
Ist von überall zu hör’n
Ja es ist des Festes Krönung
So schön vereint zu sein
Ein jeder liebet jeden
Und so frönen wir dem Wein

Wir erheben das Glas und stoßen auf uns an
Ein Gelage so wie heute hat die Welt noch nicht geseh’n
Wir erheben das Glas voll bis zum Rand
Ein jeder Rausch sei uns willkommen bis wir in die Knie geh’n

Stimmen aus dem Massengrab

Da liegen wir und gingen längst in Stücken
Ihr kommt vorbei und denkt: sie schlafen fest
Wir aber liegen schlaflos auf dem Rücken,
weil uns die Angst um Euch nicht schlafen lässt

Wir haben Dreck im Mund, wir müssen schweigen
Und möchten schreien bis das Grab zerbricht!
Und möchten schreiend aus den Gräbern steigen!
Wir haben Dreck im Mund, ihr hört uns nicht

Ihr hört nur auf das Plaudern der Pastoren,
wenn sie mit ihrem Chef vertraulich tun
Ihr lieber Gott hat einen Krieg verloren
und lässt Euch sagen: Lasst die Toten ruhn!

Ihr dürft die Angestellten Gottes loben
Sie sprachen schön am Massengrab von Pflicht
Wir lagen unten, und sie standen oben
„Das Leben ist der Güter höchstes nicht”

Da liegen wir, den toten Mund voll Dreck
Und es kam anders als wir sterbend dachten
Wir starben, doch wir starben ohne Zweck
Ihr lasst Euch morgen wie wir gestern schlachten

Vier Jahre Mord und dann ein schön Geläute!
Ihr geht vorbei und denkt: sie schlafen fest
Vier Jahre Mord und ein paar Kränze heute!
Verlasst euch nie auf Gott und seine Leute!

Verdammt, wenn Ihr das je vergesst!
Verdammt, wenn Ihr das je vergesst!
Verdammt, wenn Ihr das je vergesst!
Verdammt, wenn Ihr das je vergesst!

Innenstadt Front

Bürgerkrieg in Benrath, weil man ‚ne Straße nicht gepflastert hat
Kleinkrieg am Flughafen, weil Türke gern sein eig’nes Taxi nähm’
Sturmangriff in Heerdt, das ist doch nur der Allkauf wert
Panik in Grafenberg, stahl ein Irrer den grünen Gartenzwerg

Chaos am Stadtrand, doch nicht in Bilk und Derendorf,
die Lage ist ruhig an der Innenstadtfront
Front!

Nazis am Mahnmahl und Punkies am Schadowplatz,
doch die Front, die hat sie satt
Keine Chance dem neuen Babylon,
erzitt’re vor dem Aufschrei der Nation

Manche Frauen

Manche Frauen sind sich ihrer Schönheit voll bewusst
Manche Frauen haben vor mittags keine Lust
Manche Frauen kennt man, manche kennt man nicht
Manche mögen es, wenn man über sie spricht

Manche Frauen sind so fantastisch
Noch besser als sie scheinen
Und Manche geh’n so, als hätten sie
Das Wichtigste zwischen ihren Beinen

Manche Frauen lassen es gerne mal krachen
Manche Frauen brauchen immer neue Sachen
Manche wollen Kinder, manche lieber keine
Manche Frauen wünschen sich längere Beine

Und manche sind so durchtrieben
Noch schlimmer als sie scheinen
Und Manche geh’n so, als hätten sie
Das Wichtigste zwischen ihren Beinen

Ich werde dich immer lieben
Weil ich dich so mag
Ich werde dich ewig lieben
Und mindestens einen Tag

Manche Frauen haben Maschinenbau studiert
Manche Frauen sind übertrieben schlecht frisiert

Und manche sehen so toll aus
Viel besser als sie selber meinen
Und Manche geh’n so, als hätten sie
Das Wichtigste zwischen ihren Beinen

Und manche Männer geh’n genauso
Und auch das ist ziemlich cool
Denn so entstehen fantastische Pärchen
Noch fantastischer als sie scheinen

Und alle gehen so, als hätten sie
Das Wichtigste zwischen ihren Beinen

Ich werde dich immer lieben
Weil ich dich so mag
Ich werde dich ewig lieben
Und mindestens einen Tag

Aber dann ist Schluss damit
Bitte glaube mir
Und danach bin ich nur noch
Nur noch verrückt nach dir (verrückt nach dir)

Ich werde dich immer lieben (verrückt nach dir)
Weil ich dich so mag (verrückt nach dir)
Ich werde dich ewig lieben (verrückt nach dir)
Und mindestens einen Tag (verrückt nach dir)

(verrückt nach dir)

Schrei nach Liebe

Du bist wirklich saudumm, darum geht’s dir gut
Hass ist deine Attitüde, ständig kocht dein Blut
Alles muss man dir erklären, weil du wirklich gar nichts weißt
Höchstwahrscheinlich nicht einmal, was Attitüde heißt

Deine Gewalt ist nur ein stummer Schrei nach Liebe
Deine Springerstiefel sehnen sich nach Zärtlichkeit
Du hast nie gelernt dich zu artikulieren
Und deine Eltern hatten niemals für dich Zeit
(Ohoho) Arschloch!

Warum hast du Angst vorm Streicheln? Was soll all der Terz?
Unterm Lorbeerkranz mit Eicheln, weiß ich, schlägt ein Herz
Und Romantik ist für dich nicht bloß graue Theorie
Zwischen Störkraft und den Onkelz steht ‚ne Kuschelrock-CD

Deine Gewalt ist nur ein stummer Schrei nach Liebe
Deine Springerstiefel sehnen sich nach Zärtlichkeit
Du hast nie gelernt dich zu artikulieren
Und deine Eltern hatten niemals für dich Zeit
(Ohoho) Arschloch!

Weil du Probleme hast, die keinen interessieren
Weil du Schiss vorm Schmusen hast, bist du ein Faschist
Du musst deinen Selbsthass nicht auf andere projizieren
Damit keiner merkt, was für ein lieber Kerl du bist (Ohoho)

Deine Gewalt ist nur ein stummer Schrei nach Liebe
Deine Springerstiefel sehnen sich nach Zärtlichkeit
Du hast nie gelernt dich artizukulieren
Und deine Freundin hatte niemals für dich Zeit
(Ohoho) Arschloch! Arschloch! Arschloch!

Einen großen Nazi hat sie!

Einen großen Nazi hat sie
Einen kleinen Nazi hat sie
Hat den großen und den kleinen Nazi gern
Sagt zum großen Nazi Schatzi
Sagt zum kleinen Nazi Schatzi
Und verachtet in der Stadt die feinen Herrn

Drum tut mir jeder Herr leid wenn er in
Der Schweiz verliebt ist in eine Sennerin

Einen großen Nazi hat sie
Einen kleinen Nazi hat sie
Denn sie ist in puncto Nazi Kennerin

Keine Macht für niemand

Ich bin nicht frei und kann nur wählen
Welche Diebe mich bestehlen, welche Mörder mir befehlen
Ich bin tausendmal verblutet und sie ham mich vergessen
Ich bin tausendmal verhungert und sie war’n vollgefressen

Im Süden, im Osten, im Westen und im Norden
Es sind überall dieselben, die uns ermorden
In jeder Stadt und in jedem Land
Schreibt die Parole an jede Wand

Keine Macht für Niemand!
Keine Macht für Niemand!

Reißen wir die Mauern ein, die uns trennen
Kommt zusammen, Leute, lernt euch kennen
Du bist nicht besser als der neben dir
Keiner hat das Recht, Menschen zu regier’n

Im Süden, im Osten, im Norden und im Westen
Es sind überall dieselben, die uns erpressen
In jeder Stadt und in jedem Land
Heißt die Parole von unserem Kampf

Keine Macht für Niemand!
Keine Macht für Niemand!

Komm rüber Bruder, reih dich ein
Komm rüber Schwester, du bist nicht allein
Komm rüber Mutter, wir sind auf deiner Seite
Komm rüber Alter, wir wollen das Gleiche

In Augsburg, in München, in Frankfurt und Saarbrücken
Es sind überall dieselben, die uns unterdrücken
In jeder Stadt und in jedem Land
Mach ‚ne Faust aus deiner Hand

Keine Macht für Niemand!
Wir brauchen keine Macht für Niemand!
Wir brauchen keine Macht!

Industrie – Mädchen

Ich sah sie zum ersten Mal bei der Raffinerie
So was wie sie, das gab es noch nie
Beim Elektrizitätswerk sah ich sie wieder
Vor Freude riss ich fast die Hochspannung nieder

Ich mag sie, ich mag sie, ich mag sie

Ich kam in ihr Zimmer hinterm Güterbahnhof
Drei Stock über, überm Hinterhof
Unten beim Kernkraftwerk haben wir uns geliebt
Neben uns hat leise der schnelle Brüter gepiept

Ich mag sie, ich mag sie, ich mag sie