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Unter den Steinen

Ungefragt kommt manchmal die Wahrheit
in großen stücken unaufhaltsam aus unserem Mund
es sind dieselben Worte
mit denen wir sonst lügen
warum sollten wir uns nochmal vertrauen
wir haben uns enttäuscht
trotz all dem Chancen
die uns immer wieder neu gegeben waren

Wir brechen ständig ein
unter der Wahrheit
als wären es steine
die man auf den Schultern hat

Erst wenn es zu spät ist,
mit dem Rücken zur Wand
gestehen wir uns ein
wo unsere Fehler waren
dann können wir zugeben,
warum es uns so schwer fällt
zu erkennen das wir nicht sind,
wie wir gerne wären

Wir brechen ständig ein
unter der Wahrheit
unter den Steinen die jeder von uns trägt

Haben wir uns enttäuscht
nach all den Chancen
oder wussten wir von uns schon immer
wer wir waren?

wir brechen ständig ein
unter der Wahrheit
unter den Steinen
die man auf den Schultern hat

wir brechen ständig ein
unter den Steinen
unter den Steinen
die mal unsere Hoffnung waren

Auf Reise

Drei Uhr Ortszeit
Und leichte Träume
Von Taxis und Hotels und Einflugschneise
Und im Fernsehen ein Flimmerbild
Das kleine Blitze durch das Zimmer schickt

Endlich wieder auf Reisen
Ans andere Ende der Welt
Die ewig gleichen Kreise
Weltreise zu sich selbst

Am nächsten Morgen – Stadtrundfahrt
Man macht Fotos, es ist wunderbar
Fremde Kulturen, man ist interessiert
Um dann dumm wie immer nach Hause zu kehren
Auf welchem Berg will man auch steigen
Nur um zu sehen wie klein die anderen sind

Man ist wieder auf Reisen
Ans andere Ende der Welt
In ewig gleichen Kreisen
Weltreise zu sich selbst

Man liest die Zeitung von Gestern
Fragt sich wie spät es zuhause ist
Viele Male erreichbar, man war niemals wirklich weg

Man kommt nach Hause
Was bringt man mit?
Ein Korb voll Erde aus dem Paradies

Man ist zurück von der Reise
Von der man gerne erzählt
Von fremden Völkern und Weisen
Am anderen Ende der Welt

Endlich zurück von der Reise
Der Reise zu sich selbst
Und man sagt zu sich leise
Man will nie wieder dort hin

Über-Leben

In der Zeitung steht
dass die Welt bald wieder untergeht,
also mach ich mich auf den Weg, um mal nachzuschauen.

Ich seh wie mein Nachbarn schreien,
pack die Kinder und die Oma ein,
doch der Mini-Van ist viel zu klein
Aufs Dach mit der Couch!

Katzen bellen die Hunde an
der Himmel färbt sich schwarz
Ich setz mich auf ne Bank, genieß den Tag

Denn es ist egal, wir werden überleben
Ganz egal, es wird vorüber gehen.

Ich geh gemütlich durch die Stadt spazier´n
seh wie ein Supermarkt geplündert wird,
Und alle wollen nur weg von hier
doch das macht mir nichts aus

Die Erde bebt, das Wasser steigt,
ich lege mich ins Gras
dreh ne Runde barfuß durch den Park.

Denn es ist egal, wir werden überleben
Ganz egal, es wird vorüber gehen.

Gott ist heute wütend
er schickt uns Tränen aus tausend Jahrn.
Ich bau Schiffe aus Papier und lass sie fahrn.

Bleib bei mir, sonst gehst du unter
ich such dir den schönsten Bunker
Nur die ganzen Ratten und wir zwei

Denn es ist egal, wir werden überleben
Ganz egal, es wird vorüber gehen.

Es ist egal, wir werden überleben
Ganz egal, es wird vorüber gehen.

Halt mich

Wie viel Zufall und wie viel Glück
braucht es bis ein Mensch den andern trifft?

Es macht irgendwie traurig, wenn man weiß
man ist au tausenden nur eine Möglichkeit

Ich möchte glauben, dass das nicht stimmt
möchte glauben, dass alles Schicksal ist

Dass wir für uns kein Zufall sind,
sondern im Grunde schon immer vorbestimmt

Letztenendes ists egal,
welcher Umstand uns zusammen geführt hat
Wir können laut sein, wir können schweigen
Wir halten Stille aus- zwischen uns beiden.

Halt mich jetzt fest
lass mich spüren, dass du an meiner Seite bist

Halt mich jetzt fest,
es macht müde, seinen Weg allein zu gehen.

Lass mich dein sein und bei dir bleiben
nichts soll uns mehr auseinander treiben

Unser Anfang und wie wir enden,
das liegt ganz allein in unsern eignen Händen

Halt mich jetzt fest,
lass uns ein Stück vom Weg zusammen gehen.

Halt mich jetzt fest,
mach die Augen zu und lass dich von mir ziehen.

Wie viel Zufall und wie viel Glück,
braucht es bis ein Mensch den andren trifft.

Es macht irgendwie traurig, wenn man weiß,
man ist aus Tausenden nur eine Möglichkeit.

Du und ich (sind Rock’n’Roll Geschichte)

Nie wieder Übergepäck bezahlen
Nur weil man mit Madame verreist
Nie wieder fremde Menschen fragen
Für ein Foto von uns zwei
Nie wieder ein All-You-Can-Eat Buffet
Von dem man tagelang nur kotzt
Und kein deutsches Paar mehr am Nebentisch
Dass du zuhause mal besuchen sollst

Das ist alles vorbei, aus und zunichte !
Du und Ich sind Rock n Roll Geschichte !

Nie wieder Honeymoon-Suite mit Mosquitos
Nie wieder Gruppenyoga morgens am Strand
Nie wieder Eselreiten durch die Dünen
Wenn die Mittagssonne kocht

Das ist alles vorbei, aus und zunichte !
Du und Ich sind Rock n Roll Geschichte !

Denn irgendwann hast du gesagt
„Hau doch endlich einfach ab!
Deine Nörgelei kann Ich nicht mehr hören !”

Kein Postkartenschreiben, kein Minigolf
Und nie mehr Kindergeschrei
Kein Sonnenbrand, keine Feuerquallen
Und nie mehr wieder Streit

Das ist alles vorbei, aus und zunichte !
Du und Ich sind Rock n Roll Geschichte !

Von mir aus ist das wunderbar
Und wenn Du meinst, dass es das war
Dann will Ich dich nicht länger stören !

Alles vorbei, aus und zunichte !
Du und Ich – Rock n Roll Geschichte !

Irgendjemand, nur nicht ich

Ich würde aufschreien, wenn andere schweigen
Ich würde hinhören, wenn niemand spricht
Ich würde glauben, trotz aller Zweifel,
Und es wäre Verlass auf mich.

Ich würde wach sein, wenn andere schlafen
Ich würde bleiben, wenn andere gehen
Ich würd´ durchhalten, auch wenn´s wehtut
Ich würde kämpfen, wenn alle fliehen.

Ja, ich würde, und ich könnte,
Wenn ich ein anderer wär´.
Ja, ich würde, und ich könnte,
Wenn ich ein anderer wär´.

Ich würde lieben, ohne zu besitzen,
Ich würd´ verzichten, auch wenn´s schwer fällt,
Ich würde treu sein mit Leib und Seele
Und mein Kompass wär´das Licht.

Ich wünschte, ich wäre, irgendjemand, nur nicht ich.
Ich wünschte, ich wäre, irgendjemand …?

Rockaway Beach

Chewin’ at a rhythm on my bubble gum
The sun is out, I want some
It’s not hard, not far to reach
We can hitch a ride to Rockaway Beach

Up on the roof, out on the street
Down in the playground the hot concrete
Bus ride is too slow
They blast out the disco on the radio

Rock Rock Rockaway Beach
Rock Rock Rockaway Beach
Rock Rock Rockaway Beach
We can hitch a ride to Rockaway Beach [x2]

It’s not hard, not far to reach
We can hitch a ride to Rockaway Beach [x2]

Die No. 1 von Flingern

Schauen sie mich ruhig an,
ich bin die No.1 von Flingern.
Blaue Augen, wilder Gang,
so war ich schon immer.

Es ist ‚ne ganz spezielle Aura die mich umgibt.
Es ist mehr als nur Sex- Appeal,
aus meinem Blick spricht Lebenserfahrung
und eine tiefe Melancholie.

So was kriegt man schon mit der Muttermilch,
wenn man in diesem Stadtteil lebt.
Ja, so was hat man oder man hat es nicht
Und ich hab’ davon sehr viel.

Wo ich bin scheint die Sonne
Und alle warten schon auf mich.
Die No.1 aus Düsseldorf Flingern,
das bin ich.

Ich habe keine besondere Masche.
Ich geb mich einfach wie ich bin,
und wenn sich jemand an mir verbrennt,
ist das nicht mein Problem.

Ja, die Herzen der Frauen, sie fliegen immer zu mir,
doch was kann ich schon dafür?
Und die Herzen ihrer Männer fliegen meistens auch noch hinterher.

Wo ich bin scheint die Sonne
Und alle warten schon auf mich.
Die No.1 aus Düsseldorf Flingern,
das bin ich.

Und die Frauen auf meiner Straße,
ja irgendwann da kriegen sie mich.
Doch mein Herz, mein Herz, das kriegen sie nicht.

Der letzte Sieg

Mitten in der Schlacht
kann man nicht nach Hause gehen.
Auch wenn du müde bist,
so einfach lässt man dich nicht ziehen.
Gefangen in den Mauern dieser Stadt?

Bedenk’, wenn du jetzt aufgeben willst,
der Preis dafür ist hoch.
Es gibt kein Eintrittsgeld zurück
und keine zweite Chance.

Der Himmel über dir ist grau,
wann war das zuletzt anders?
Jeden Tag schluckst du deinen Stolz,
was soll dich hier noch wundern?
Deine Träume sind schon lange abgebrannt.

Wenn nichts mehr einen Sinn ergibt, wird alles 10-fach schwer.
Irgendwann blickst du auf dein Leben zurück,
vielleicht weißt du dann wofür.

Der letzte Sieg – ist lange her.

Fallen

Sorglos können wir fliegen,
bis die Sonne uns’re Flügel einfach wegschmilzt.
Dann kommen die Fragen,
was der Grund ist,
was uns auf einmal aus den Wolken stürzen lässt.

Doch ich weiß, wenn ich falle,
jemand hebt mich auf.
Und ich denk’ noch,
während ich falle,
schön für mich, dass es dich gibt.

Glaube, was heißt schon Glaube?
Welchem Gesetz und welchem wahren Wort vertraust du?
Noch im Sturzflug schämen wir uns,
dass wir nur beten, wenn es wirklich einmal hart kommt.

Damit wir sicher sind, wenn wir fallen,
irgendjemand hebt uns auf.
Und wir hoffen, während wir fallen,
dass uns auch irgendjemand braucht.
Und wir beten drum, wenn wir fallen,
dass wir nicht alleine sind.
Und ich denke noch, während ich falle,
schön für mich, dass es dich gibt.