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Teksty piosenek

Einen großen Nazi hat sie!

Einen großen Nazi hat sie
Einen kleinen Nazi hat sie
Hat den großen und den kleinen Nazi gern
Sagt zum großen Nazi Schatzi
Sagt zum kleinen Nazi Schatzi
Und verachtet in der Stadt die feinen Herrn

Drum tut mir jeder Herr leid wenn er in
Der Schweiz verliebt ist in eine Sennerin

Einen großen Nazi hat sie
Einen kleinen Nazi hat sie
Denn sie ist in puncto Nazi Kennerin

Keine Macht für niemand

Ich bin nicht frei und kann nur wählen
Welche Diebe mich bestehlen, welche Mörder mir befehlen
Ich bin tausendmal verblutet und sie ham mich vergessen
Ich bin tausendmal verhungert und sie war’n vollgefressen

Im Süden, im Osten, im Westen und im Norden
Es sind überall dieselben, die uns ermorden
In jeder Stadt und in jedem Land
Schreibt die Parole an jede Wand

Keine Macht für Niemand!
Keine Macht für Niemand!

Reißen wir die Mauern ein, die uns trennen
Kommt zusammen, Leute, lernt euch kennen
Du bist nicht besser als der neben dir
Keiner hat das Recht, Menschen zu regier’n

Im Süden, im Osten, im Norden und im Westen
Es sind überall dieselben, die uns erpressen
In jeder Stadt und in jedem Land
Heißt die Parole von unserem Kampf

Keine Macht für Niemand!
Keine Macht für Niemand!

Komm rüber Bruder, reih dich ein
Komm rüber Schwester, du bist nicht allein
Komm rüber Mutter, wir sind auf deiner Seite
Komm rüber Alter, wir wollen das Gleiche

In Augsburg, in München, in Frankfurt und Saarbrücken
Es sind überall dieselben, die uns unterdrücken
In jeder Stadt und in jedem Land
Mach ‚ne Faust aus deiner Hand

Keine Macht für Niemand!
Wir brauchen keine Macht für Niemand!
Wir brauchen keine Macht!

Industrie – Mädchen

Ich sah sie zum ersten Mal bei der Raffinerie
So was wie sie, das gab es noch nie
Beim Elektrizitätswerk sah ich sie wieder
Vor Freude riss ich fast die Hochspannung nieder

Ich mag sie, ich mag sie, ich mag sie

Ich kam in ihr Zimmer hinterm Güterbahnhof
Drei Stock über, überm Hinterhof
Unten beim Kernkraftwerk haben wir uns geliebt
Neben uns hat leise der schnelle Brüter gepiept

Ich mag sie, ich mag sie, ich mag sie

Rock Me Amadeus

Er war ein Punker
Und er lebte in der großen Stadt
Es war in Wien, war Vienna
Wo er alles tat

Er hatte Schulden denn er trank
Doch ihn liebten alle Frauen
Und jede rief:
Come and rock me Amadeus

War ein Superstar
Er war populär
Er war so exaltiert
Because er hatte Flair
Er war ein Virtuose
War ein Rockidol
Und alles rief:
Come and rock me Amadeus

Amadeus, Amadeus…

Es war um siebzehnachtzig
Und es war in Wien
No plastic anymore
Die Banken gegen ihn

Woher die Schulden kamen
War wohl jedermann bekannt
Er war ein Mann der Frauen
Frauen liebten seinen Punk

Er war ein Superstar
Er war so populär
Er war so exaltiert
Genau das war sein Flair
Er war ein Virtuose
War ein Rockidol
Und alles ruft noch heute:
Come and rock me Amadeus

Amadeus, Amadeus…

Heute hier, morgen dort

Heute hier, morgen dort
Bin kaum da, muss ich fort
Hab’ mich niemals deswegen beklagt
Hab’ es selbst so gewählt
Nie die Jahre gezählt
Nie nach Gestern und Morgen gefragt

Manchmal träume ich schwer
Und dann denk’ ich es wär’
Zeit zu bleiben und nun
Was ganz And’res zu tun
So vergeht Jahr um Jahr
Und es ist mir längst klar
Dass nichts bleibt
Dass nichts bleibt, wie es war

Dass man mich kaum vermisst
Schon nach Tagen vergisst
Wenn ich längst wieder anderswo bin
Stört und kümmert mich nicht
Vielleicht bleibt mein Gesicht
Doch dem Einen oder Ander’n im Sinn

Manchmal träume ich schwer
Und dann denk’ ich es wär’
Zeit zu bleiben und nun
Was ganz And’res zu tun
So vergeht Jahr um Jahr
Und es ist mir längst klar
Dass nichts bleibt
Dass nichts bleibt, wie es war

Fragt mich einer, warum
Ich so bin, bleib’ ich stumm
Denn die Antwort darauf fällt mir schwer
Denn was neu ist wird alt
Und was gestern noch galt
Stimmt schon heut’ oder morgen nicht mehr

Manchmal träume ich schwer
Und dann denk’ ich es wär’
Zeit zu bleiben und nun
Was ganz And’res zu tun
So vergeht Jahr um Jahr
Und es ist mir längst klar
Dass nichts bleibt
Dass nichts bleibt, wie es war

Im Nebel

Seltsam, im Nebel zu wandern
Einsam ist jeder Busch und Stein
Kein Baum sieht den andern
Jeder ist allein

Voll von Freunden war mir die Welt
Als noch mein Leben licht war
Nun, da der Nebel fällt
Ist keiner mehr sichtbar

Wahrlich, keiner ist weise
Der nicht das Dunkel kennt
Das unenntrinnbar und leise
Von Allem ihn trennt

Seltsam, im Nebel zu wandern
Leben ist Einsamsein
Kein Mensch kennt den andern
Jeder ist allein

Jeder ist allein
Jeder ist allein

Seltsam, im Nebel zu wandern
Leben ist Einsamsein
Leben ist Einsamsein
Leben ist Einsamsein

Die Moorsoldaten

Wohin auch das Auge blickt
Moor und Heide nur ringsum
Vogelsang uns nie erquickt
Eichen stehen kahl und krumm

Wir sind die Moorsoldaten
Und ziehen mit dem Spaten ins Moor

Hier in dieser öden Heide
Ist das Lager aufgebaut
Wo wir fern von jeder Freude
Hinter Stacheldraht verstaut

Wir sind die Moorsoldaten
Und ziehen mit dem Spaten ins Moor

Morgens ziehen die Kolonnen
In das Moor zur Arbeit hin
Graben bei dem Brand der Sonne
Doch zur Heimat steht ihr Sinn

Wir sind die Moorsoldaten
Und ziehen mit dem Spaten ins Moor
Wir sind die Moorsoldaten
Und ziehen mit dem Spaten ins Moor

Auf und nieder geh’n die Posten
Keiner, keiner kann hindurch!
Flucht wird nur das Leben kosten
Vierfach ist umzäunt die Burg

Wir sind die Moorsoldaten
Und ziehen mit dem Spaten ins Moor
Wir sind die Moorsoldaten
Und ziehen mit dem Spaten ins Moor

Doch für uns gibt es kein Klagen
Ewig kann’s nicht Winter sein!
Einmal werden froh wir sagen:
Heimat du bist wieder mein!

Dann zieh’n die Moorsoldaten
Nicht mehr mit dem Spaten ins Moor
Dann zieh’n die Moorsoldaten
Nie mehr mit dem Spaten ins Moor

Das Model

Sie ist ein Model und sie sieht gut aus
Ich nähm’ sie heut’ gerne mit zu mir nach Haus
Sie wirkt so kühl, an sie kommt niemand ran
Doch vor der Kamera da zeigt sie was sie kann

Sie trinkt in Nachtclubs immer Sekt (Korrekt!)
und hat hier alle Männer abgecheckt
Im Scheinwerferlicht ihr junges Lächeln strahlt
Sie sieht gut aus und Schönheit wird bezahlt

Sie ist ein Model
Sie ist ein Model

Sie stellt sich zur Schau für das Konsumprodukt
und wird von Millionen Augen angeguckt
Ihr neues Titelbild ist einfach fabelhaft
Ich muss sie wieder seh’n, ich weiß sie hat’s geschafft

Sie ist ein Model
Sie ist ein Model
Sie ist ein Model
Sie ist ein Model

Lalalalalalalalalala….

Sirenen

Ich hör’ schon die Sirenen:
ABC-Alarm
Bunkersuche in Düsseldorf
Noch droht keine Gefahr
Ich hör’ schon die Sirenen:
ABC-Alarm
Ernstfallprobe im deutschen Land
Der Spaß ist unser Lohn

Ich hör’ schon die Signale
ich hör’ schon die Sirenen
Ich hör’ schon die Befehle
Ich hör’ nicht mehr die Entwarnung
ABC-Alarm

Ich hör’ schon die Sirenen:
ABC-Alarm
Bunkersuche in Düsseldorf
Noch droht keine Gefahr
Ich hör’ schon die Sirenen:
ABC-Alarm
Ernstfallprobe im deutschen Land
Der Spaß ist unser Lohn

Computerstaat

Montag klopft es an der Tür
Und Arafat, der steht vor dir
Dienstag gibt es Probealarm
Paranoia in der Straßenbahn
Mittwoch ist der Krieg sehr kalt
Breschnew lauert in der Badeanstalt

Donnerstag, du weißt es schon
Tausend Agenten in der Kanalisation
Freitag gehört der Mafia
Das Ravioli kommt aus Florida
Samstag Abend Irrenanstalt
Der KGB im deutschen Wald
Sonntag, da ist alles tot
Im Golf von Mallorca der Weltkrieg droht

Stalingrad, Stalingrad
Deutschland Katastrophenstaat

Wir leben im Computerstaat
Wir leben im Computerstaat
Wir leben im Computerstaat