Ich steh an der Bar und habe kein Geld

Es ist schrecklich alleine durch die Wüste zu gehn,
es muß fürchterlich sein nie die Heimat zu sehn,
aber nichts ist so traurig für mich auf der Welt,
wenn ich steh’ an der Bar und ich habe kein Geld.

Als Tom Dooley mußt’ hängen, hab’ ich zugeschaut,
von Mut keine Spur, denn er jammerte laut,
doch ich kann ihn verstehen, auch ich bin kein Held,
wenn ich steh’ an der Bar und ich habe kein Geld.

Carly Brown ist mein Vater, er ist ein Genie
er lädt mich stets ein, doch bezahl’n tut er nie,
er freut sich ja so, wenn er Whisky bestellt,
und ich steh’ an der Bar und ich habe kein Geld.

Ich erfuhr, daß mein Freund, dem ich immer vertrau,
sich erholt in Paris und mit ihm meine Braut,
doch ein Wirt hat mir damals ‚was Schlimm’res erzählt,
als ich stand an der Bar und ich hatte kein Geld.

Ja, ich hab’ schon ‚ne Menge im Leben gesehn,
das Schönste ist doch an der Theke zu stehn’,
doch ich wünsch mir, ich wäre nicht mehr auf der Welt,
wenn ich steh an der Bar und ich habe kein Geld.

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